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„Einen Nerv getroffen“ – Unsere erste AG

Nach Schulschluss ins Museum? Na klar! Über zehn Dienstag-Nachmittage fand im kids.digliab.berlin im Deutschen Technikmuseum eine Schul-AG mit Schülerinnen und Schülern der Bürgermeister-Herz-Grundschule statt.

In dem 90-minütigen Nachtmittagsangebot hatten die Kinder und der Lehrer die Möglichkeit, verschiedene Robotik-Tools kennenzulernen, tiefer in das Thema Programmieren einzusteigen und letztendlich selbst ein Produkt zu designen. Neben den technischen Spielzeugen wurde Informatische Bildung ganz analog und spielerisch eingebaut und beim Design-Prozess wandten die Kinder ganz nebenbei agile Methoden an und konnten gestalterisch tätig werden.

ein selbstgebastelter Käfer aus Eierkarton mit Kabeln und Blinklichtern
Analoges mit Digitalem verbinden: Gundschülerinnen und Grundschüler erkunden die Informatische Bildung.

Kai Maurer, Mathematiklehrer der Bürgermeister-Herz-Grundschule aus Berlin-Kreuzberg, berichtet über die AG:

„Ein Workshop im kids.digilab.berlin des Technikmuseum: Eine tolle Sache. 
So war es auch für meine Matheklasse der Bürgermeister-Herz-Grundschule aus Berlin-Kreuzberg. 
Als im Anschluss an den Workshop das Angebot kam, eine Arbeitsgemeinschaft im kids.digilab.berlin machen zu können, fiel mir die Entscheidung nicht schwer: Natürlich machen wir da mit! 

Von Calliope bis Ozobots – das angebotene Programm ließ schon erahnen: Das wird spannend. Die Teilnehmenden waren schnell gefunden; da gleich viel Jungen wie Mädchen teilnehmen sollten, musste quotiert gelost werden. Ein passendes Hygienekonzept war schnell erstellt. 

Los ging es. Aber, jeden Dienstag um 14:30 Uhr, nach sieben Stunden Unterricht mit dem Lehrer noch durch die Stadt fahren und dann noch aufmerksam an einer AG teilnehmen? Da stand die Frage im Raum: Halten die Teilnehmenden durch? 
Nach der zweiten Sitzung war es klar: JA, die Teilnehmenden waren motiviert, interessiert und total begeistert. 
In den folgenden Wochen wurde ich von mir nicht näher bekannten Kindern und Eltern angesprochen, was wir denn Tolles im Technikmuseum machen. Ein deutliches Zeichen, dass die Teilnehmenden mit Begeisterung bei der Sache waren. 

Das lag vor allem an drei Dingen: 
1. An dem besonderen Ort mit seinen vielfältigen Ressourcen
2. An den Mitarbeitenden des Technikmuseums, die sowohl für den Lehrer wie auch für die Teilnehmenden eine tolle Atmosphäre geschaffen haben (Besonderen Dank an Basti und Hugo). 
3. An Teilnehmenden, die ein Angebot wahrnehmen konnten, das einen Nerv getroffen hat. 

Die Ergebnisse wurden von uns online dokumentiert, damit auch die Eltern und Geschwister sich einen Eindruck von der AG machen konnten: https://padlet.com/BMHG/digi 

An der Abschlussveranstaltung, in der die Ergebnisse den Eltern präsentiert wurden, konnten – der aktuellen Lage geschuldet – nicht alle teilnehmen. Kurzerhand richteten wir einen kleinen Livestream ein.
Die in der AG gebastelten und programmierten Roboter werden bald in der Schule ausgestellt und im nächsten Halbjahr setzt sich die Arbeitsgemeinschaft in der Schule fort, dann vor allem mit Calliope. 

Wir sagen dem kids.digilab.berlin DANKE für die tollen Erfahrungen.“